Stimmrecht für Seniorenvertreter in den Sozial- und Krankenversicherungen

Forderung des OÖ Seniorenbundes nach mehr Mitsprache.

Der OÖ Seniorenbund richtet sich mit der Forderung nach mehr Mitsprache für Seniorenvertreter in den Sozial- und Krankenversicherungen an die Regierungsverhandler, die derzeit auch über die Zukunft der Sozial- und Krankenversicherungen beraten. Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer: „Am Beispiel der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse wird es deutlich: Von den rund 1,2 Millionen Versicherten sind knapp 300.000 Senioren und von den Gesamteinnahmen im Ausmaß von rund 1,4 Mrd. Euro an Krankenversicherungsbeiträgen sind rund 450 Millionen Euro von den Pensionisten – wer mitzahlt, muss auch mitbestimmen können!“.

Derzeit haben die Seniorenvertreter in den Gremien lediglich eine Beratungsfunktion, aber kein Stimmrecht, weder im Vorstand, noch in der Vollversammlung. Pühringer: „Ich halte es nicht nur für selbstverständlich, dass sich Senioren selbst in den Gremien vertreten können, sondern auch für ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung gegenüber der älteren Generation, dass man diese zu vollwertigen Mitgliedern ausstattet.“ Bei den derzeit laufenden Regierungsverhandlungen möge dies Berücksichtigung finden, denn dieser Akt der Wertschätzung kostet den Steuerzahlern keinen Euro, betont Pühringer abschließend.