Ortsgruppe Scharnstein /Viechtwang

 Herzlich Willkommen in der Homepage der Ortsgruppe Scharnstein/Viechtwang

 

Unsere Aktivitäten.

 

Wandern:            Erster Dienstag im Monat 
                          Treffpunkt Parkplatz Gasthaus Thann13:00 Uhr.
Änderungen werden im Monatsprogramm bekanntgegeben.

 

Tanzen:              Jeder 2.Mittwoch  09:00 Uhr   (Musikschule Scharnstein)
Kegeln:               Mittwoch 17:00 Uhr               (Gasthaus Kirchmühle Grünau)
Turnen:               Donnerstag  16:00 Uhr          (NMS.Scharnstein)

 

 

 

 

 

160 Mitglieder 

 

 

 

Geografie

 

Scharnstein liegt auf 488 m Höhe im Traunviertel im Herzen des Almtals. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,1 km, von West nach Ost 10,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 47,8 km². 54,8 % der Fläche sind bewaldet, 36 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Dorf, Mühldorf, Scharnstein, Viechtwang.
Geschichte
Die Grafen von Rebgau begannen um 1120 mit dem Bau der Burg Scharnstein. 1204 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung.
Im Jahr 1538 brannte die Burg aus Fahrlässigkeit ab. Johann Fernberger verwendete das Geld nicht für den Wiederaufbau der Burg, sondern für den Bau des Pfleghauses (Schafferleithen). 1584 erwarben die Jörger die Herrschaft Scharnstein und errichteten ein mächtiges Schlossgebäude neben dem bereits bestehenden Pfleghaus und gründeten auch die ersten Sensenhämmer an der Alm.
Die Herrschaft Scharnstein unterstand ab 1625 dem Stift Kremsmünster. Während der Napoleonischen Kriege wurde die Region mehrfach von französischen Truppen besetzt, blieb aber immer ein Teil des Landes Österreich ob der Enns. Ab 1848 hieß die Gemeinde Viechtwang.
Noch im 19. Jahrhundert war Scharnstein die größte Sensenproduktionsstätte der Monarchie. 700 Beschäftigte erzeugten täglich 4.000 Sensen und 5.000 Sicheln.
Um die schwer arbeitende Bevölkerung zu versorgen, entstand ein besonderes Gebäck. Von einem unbekannten Bäckermeister wurde der nur im Almtal bekannte Zwieballen entwickelt. Sein Name geht auf ein altes Maß der Sensenschmiede zurück: zwei Handballen. Den Zwieballen gibt es nur im Almtal.
Im Jahre 1901 wurde die Almtalbahn von Wels nach Grünau im Almtal fertiggestellt, und somit war Scharnstein über den Schienenverkehr erreichbar geworden.
Seit 1918 gehört Scharnstein zum Bundesland Oberösterreich. 1932 wurde Scharnstein zum Ort erhoben. Im Jahr 1976 wurde der Gemeindename wieder auf Scharnstein geändert.
Das Jahr 1987 brachte das Ende der 400 Jahre währenden Scharnsteiner Sensenerzeugung.
Im Jahr 2004 wurde die Gemeinde Scharnstein anlässlich ihres 800 jährigen Bestandes von LH Dr. Josef Pühringer zur Marktgemeinde erhoben.
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 4.309 Einwohner, 2001 dann 4.539 Einwohner.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sensenmuseum Geyerhammer: Das Freilichtmuseum zeigt den Übergang von der handwerklichen zur industriellen Sensenproduktion. Schmiedevorführungen mit einem Hammerschmied werden regelmäßig abgehalten.
Das Schloss Scharnstein beherbergt mehrere Ausstellungen:
Österreichisches Kriminalmuseum und Österreichisches Gendarmeriemuseum: Im Museum wird die Geschichte der österreichischen Justiz und Sicherheitswesens vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart gezeigt. Breiter Raum ist der Geschichte des Gendarmeriewesens von 1849 bis zur Gegenwart gewidmet.
Museum für Österreichische Zeitgeschichte: Anhand von Objekten und Bildern wird die Entwicklung Österreichs im vergangenen Jahrhundert gezeigt..
Bauwerke
Ruine Scharnstein: Die Burg wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet. Sie bestand einst aus einem Turmvorwerk, einer Vorburg, einem großen Vorratsgewölbe sowie einer Hauptburg mit Palas, Kapelle und Bergfried.

 

Kontakt

 

Kontakt: Ausflüge/Veranstaltungen