Die große Ostereiermalerei mit den Enkelkindern

Ein Fest für die ganze Familie!

An den Osterfeiertagen trifft meist die ganze Familie zusammen, häufig kommen die Großeltern zu Besuch. Gemeinsam mit den Kindern bzw. Enkelkindern werden liebgewonnene alte Bräuche gepflegt, wie zum Beispiel das Bemalen und Dekorieren von Eiern. Diese dann zu verschenken ist ein Brauch, der bis ins Mittelalter zurückgeht. Aber wussten Sie, dass bis ins 20. Jahrhundert hinein die Eier überwiegend rot gefärbt wurden – die Farbe des Lebens und der Fruchtbarkeit? Der Grund ist einfach: Früher war es während der Fastenzeit verboten, Eier zu essen. Damit sie nicht verderben, wurden sie gekocht. Um sie später schnell von den rohen Eiern unterscheiden zu können, wurden sie gefärbt. So entstand aus einer nützlichen Idee ein wundervoller Osterbrauch. Oft werden die Eier auch ausgeblasen, dann bemalt bzw. dekoriert und an einen, oft geweihten, „Palmkätzchen“-Strauch gebunden. Diese Tradition bezieht sich auf den Einzug Jesu nach Jerusalem am Palmsonntag.

Praktische Tipps für schöne Ostereier:

  • Achten Sie bei allen Farben darauf, dass Sie Lebensmittelfarbe verwenden – egal ob natürlich oder künstlich hergestellt.
  • Ostereier können mit Farbe, Aufklebern und Stempeln zu kleinen Kunstwerken werden. Am beliebtesten ist das Einfärben. Bei Kindern sind Fingerfarben sehr beliebt, damit entstehen einzigartige Kombinationen und Muster. 
  • Kaufen Sie weiße Eier von freilaufenden Hühnern – diese haben eine dickere Schale und die Farben kommen kräftiger.
  • Greifen Sie zu Eiern mit glatter Schale – darauf hält die Farbe besser. 
  • Nehmen Sie die Eier früh genug aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur erreichen.
  • Piksen Sie ein kleines Loch in die Eier, damit sie beim Kochen nicht platzen.
  • Die Eier in bereits kochendes Wasser geben, das optimiert die Eiweißverteilung rund um den Eidotter.
  • Bei Größe „M“ sollten die Eier sechs bis acht Minuten richtig kochen.
  • Die Eier mit Essigwasser reinigen, dann hält die Farbe besser. 
  • Vergessen Sie abschließend nicht, die fertig bemalten und getrockneten Eier mit Speiseöl oder mit Speck abzureiben – das verleiht ihnen einen herrlichen Glanz.

Jetzt können die kleinen und großen Künstler loslegen! 

Geheimtipp: 

So gewinnen Sie beim Eierpecken!

Treffen Sie das Ei des „Gegners“ mit der eigenen Spitze möglichst schräg, ohne dass es auffällt. Denn trifft „Spitz auf Seite“, verteilen sich die Kräfte nicht mehr symmetrisch und das „gegnerische“ Ei zerspringt.