Astra Zeneca-Impfstoffe: Teil der Lösung des Problems

Astra Zeneca-Impfstoffe vorrangig für Personen, die in Kontakt mit Hochrisikogruppen und Senioren stehen, verwenden!

„Es ist richtig, den Impfstoff von Astra Zeneca für die über 65-Jährigen erst dann zuzulassen, wenn die letzten Bedenken ausgeräumt sind. Jedes Risiko soll hinsichtlich dieser Gruppe vermieden werden!“, begrüßt der OÖ Seniorenbund mit Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner die Entscheidung des nationalen Impfgremiums, den Impfstoff von Astra Zeneca vorerst nicht für Personen über 65 Jahren zu genehmigen. „Die hohe Impfbereitschaft der Seniorinnen und Senioren darf nicht der Unsicherheit zum Opfer fallen!“, so die Seniorenvertretung weiter. Ergebnisse aussagekräftiger Studien sind etwa in vier bis sechs Wochen zu erwarten. Dann kann mit hoher Sicherheit gesagt werden, ob der Impfstoff für diese Altersgruppe geeignet ist oder nicht.

Der OÖ Seniorenbund sieht den Impfstoff von Astra Zeneca dennoch als Teil der Lösung des Problems. Auch wenn die Hochrisikogruppe mit diesem Impfstoff vorerst nicht geimpft werden kann, besteht immer noch die Möglichkeit, diejenigen damit zu immunisieren, die in engem Kontakt zu dieser Gruppe stehen. Mobile Pflegekräfte aber auch sukzessive pflegende Angehörige sollten diesen Impfstoff erhalten. In dem Bewusstsein, dass nicht alle auf einmal eine solche Impfung erhalten können, ist es dennoch möglich, die ältere Bevölkerung durch die Impfung von Betreuungspersonen zu schützen.

Bei der Verabreichung der zweiten Impfung in den Alten- und Pflegeheimen sollte dem Pflegepersonal, das sich bisher noch nicht impfen hat lassen, eine weitere Möglichkeit zur Impfung angeboten werden – selbstverständlich auf rein freiwilliger Basis.

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