Prävention in den Fokus rücken

Die wohnortnahe Gesundheitsversorgung muss langfristig abgesichert werden.

„Es kommt nicht nur darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“, so ein sehr treffender Spruch von Werner Mitsch. „Es muss das oberste Ziel sein, dass die Menschen so lange als möglich körperlich und geistig fit sind und damit die Pflegebedürftigkeit soweit als möglich verhindert bzw. hinausgeschoben wird“, betont Seniorenbund Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer anlässlich des Weltgesundheitstags. Deshalb fordert der OÖ Seniorenbund präventive Maßnahmen im Gesundheitsbereich zu verstärken, einerseits, um die Menschen bereits in jüngeren Jahren für dieses Thema zu sensibilisieren, andererseits, um aufzugzeigen, dass es nie zu spät ist, um mit Gesundheitsfördernden Maßnahmen zu beginnen. Denn körperliche Bewegung und gesunde Ernährung, aber auch geistige und soziale Aktivität sind für ein Älterwerden bei Wohlbefinden essenziell.

Der OÖ Seniorenbund möchte auch selbst einen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung leisten, indem künftig regionale Gesundheitstage veranstaltet werden, bei denen den Besuchern kompetente Vortragende und Fachleute für Fragen, Beratungen und Gesundheitstests zur Verfügung stehen. 

Es lässt sich aber nicht vermeiden, dass man mit zunehmendem Alter auch öfters medizinische Unterstützung benötigt. Schlagzeilen, dass Ordinationen im niedergelassenen Bereich, besonders in Landgemeinden, nur schwer oder gar nicht nachbesetzt werden können, bereiten daher vielen Seniorinnen und Senioren Sorgen. „Mobilität ist im Alter ein ganz entscheidendes Thema, gerade für Hochbetagte gibt es hier aber deutliche Einschränkungen im Vergleich zur restlichen Bevölkerung. Eine gute medizinische Versorgung ist damit ein ganz wesentlicher Aspekt einer funktionierenden Nahversorgung“, unterstreicht Pühringer. Die wohnortnahe medizinische Versorgung sei für die älteren Menschen ganz, ganz wichtig und muss daher langfristig abgesichert werden. Sowohl auf Bundes-, als auch auf Landesebene gäbe es viele gute Ansätze – diese müssen nun konsequent realisiert und ausgebaut werden. Denn dies leiste auch einen Beitrag dazu, dass ältere Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können.

Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner, Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer, Landesbildungsreferent Dr. Felix Messer (v.l.) mit einer Besucherin beim Gesundheitstag des OÖ Seniorenbundes (OÖ Seniorenbund).



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