Entlastung der Mindestpensionen

Der OÖ Seniorenbund fordert mit Nachdruck, dass auch die Mindest- und Kleinpensionen merklich über die Inflationsrate erhöht werden.

Im Zuge der Einkommenssteuersenkung von 25% auf 20% werden die Pensionen über 1100€ brutto monatlich spürbar entlastet. Trotz dieser erfreulichen Umsetzung der langjährigen Forderung des OÖ Seniorenbundes muss weiterhin auf die prekäre Lage der Bezieher einer Mindestpension hingewiesen werden. Etwas mehr 1,3 Millionen Seniorinnen und Senioren erhalten im Monat weniger als 1100€ brutto an Pension und diese haben keinerlei Begünstigungen im Rahmen der Senkung der Einkommenssteuer. 

„Erfahrungsgemäß muss für die Lebenshaltungskosten ein Großteil der Pension aufgewendet werden, deshalb ist es äußerst erfreulich, dass viele Seniorinnen und Senioren durch die Senkung des Einkommenssteuersatzes etwas mehr finanziellen Spielraum bekommen. Damit aber auch die Bezieher einer Mindest- und Kleinpension entlastet werden, fordern wir als Seniorenbund ausdrücklich, dass diese Bezüge merklich über die Inflationsrate angehoben werden.

Eine spürbare Erhöhung der Mindestpensionen ergibt sowohl für den Staat wie auch für die Betroffenen eine Win-Win-Situation, denn wer so wenig verdient, kann nichts auf die hohe Kante legen, sondern es fließt alles in den Wirtschaftskreislauf zurück“, betont Pühringer und appelliert nochmals an die Bundesregierung nicht auf die „Schwächsten“ unter den Pensionsbeziehern zu vergessen.

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