Erhöhung der Mindestpensionen

Wir begrüßen die gestern von der Bundesregierung mit Anfang 2020 angekündigte Erhöhung der Mindestpensionen bei 40 bzw. 30 Jahren Beitragsleistung.

„Dies ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Altersarmut“, erklärt Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer. Auch, wenn von dieser Maßnahme nur ein kleiner Teil der Pensionistinnen und Pensionisten betroffen ist, sei es fair und gerecht, sie zu setzen, denn sie komme jenen zugute, die lange gearbeitet und ins System eingezahlt haben, so Pühringer, der schätzt, dass in Oberösterreich aufgrund der Arbeitsmarktstruktur rund 10.000 bis 12.000 Menschen von dieser Maßnahme profitieren. 

Ab 2020 erhalten Menschen mit 40 Beitragsjahren 1.200 Euro netto statt bisher 995, jene mit 30 Beitragsjahren erhalten 1.025 Euro netto statt bisher 995. Ehepaare erhalten bei 40 Beitragsjahren eine Mindestpension von 1.500 Euro netto statt bisher 1.260. Für 360 und 480 Beitragsmonate werden nun auch maximal 5 Jahre an Kindererziehungszeiten und 1 Jahr Präsenz- oder Zivildienst angerechnet. Insgesamt profitieren von dieser Maßnahme 40.000 Personen, davon 22.000 Frauen in ganz Österreich.

„Gemeinsam mit der Steuerreform, bei der Kleinpensionisten ab kommendem Jahr durch den Sozialversicherungsbonus um durchschnittlich 170 Euro im Jahr entlastet werden, ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur finanziellen Absicherung in der Pension“, so Pühringer. 

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