Europawahl 2019

Die Seniorinnen und Senioren entscheiden die EU-Wahl wesentlich mit.

Die Seniorinnen und Senioren werden die Europawahl am 26. Mai nicht nur wesentlich mitentscheiden, sondern wahrscheinlich entscheiden, denn alleine in Oberösterreich stellt die Generation 60+ mit rund 370.000 Personen rund ein Drittel aller Wahlberechtigten. Darüber hinaus ist die Wahlbeteiligung bei den älteren Wählerinnen und Wählern traditionell hoch.
Daher ist auch die Vertretung der Senioreninteressen auf allen politischen Ebenen, auch auf der europäischen wichtig. Denn die Anliegen der Senioren kennen keine Grenzen und müssen daher auch auf europäischer Ebene bestmöglich vertreten werden. Schließlich steht nicht nur Österreich, sondern ganz Europa vor einer großen demografischen Revolution – die Generation 60+ wird in Kürze ein Drittel der Bewohner auf dem Kontinent stellen.
Seniorinnen und Senioren sollen daher auf politischer Ebene mitbestimmen und selbst ihre Interessen vertreten können – etwa durch die Entsendung von Seniorenabgeordneten. Darüber hinaus muss das Bewusstsein für Seniorenthemen auf EU-Ebene verbessert werden und es müssen jene Bereiche identifiziert werden, wo Senioren besondere Bedürfnisse haben und auf diese dann auch eingegangen werden (z.B. Bedeutung von Mobilität oder Digitalisierung für Senioren).
Mit Blick auf die älteren Menschen braucht es auch auf europäischer Ebene einen Paradigmenwechsel: Anstatt immer nur von den Lasten (Pflege, Pensionen, Sozialleistungen) zu sprechen, sollten die Leistungen der Senioren für die Gesellschaft in den Fokus gerückt werden. Im Vordergrund sollen die Chancen und Potenziale, die die Generation 60+ in sich birgt, der große Beitrag, den sie für die Gesellschaft leistet sowie eine neue Kultur des Alterns stehen. 

 

So haben die Seniorinnen und Senioren bei der Europawahl 2014 in Österreich gewählt 

Bei der letzten Europawahl belegte die ÖVP mit 27 % Platz 1 vor der SPÖ (24,1 %), der FPÖ (19,7 %), den Grünen (14,5 %) und den NEOS (8,1 %). Bei jenen, die 60 Jahre oder älter waren, schnitten die ÖVP und die SPÖ überdurchschnittlich ab. Die ÖVP erreichte in dieser Altersgruppe 35 % der Stimmen, die SPÖ 34 % (FPÖ: 17 %, Grüne: 6 %, NEOS: 2 %). Die ÖVP überzeugte dabei mit 36 % vor allem die älteren Männer (SPÖ: 29 %, FPÖ: 21 %, Grüne: 7 %, NEOS: 3 %), erreichte aber auch bei den älteren Frauen 34 % (SPÖ: 40 %, FPÖ: 13 %, Grüne: 6 %, NEOS: 1 %). 

Auch, wenn man das Wahlverhalten nach Erwerb betrachtet, schnitt die ÖVP bei den Pensionistinnen und Pensionisten überdurchschnittlich ab und lag in dieser Gruppe mit 35 % vor der SPÖ mit 34 %. 

 

Wolfram Pirchner – Kandidat des Österreichischen Seniorenbundes für die Europawahl 

Mag. Wolfram Pirchner geht als Kandidat für die Seniorinnen und Senioren am 26. Mai im Team der Volkspartei in die Wahl für das Europaparlament. 

Über Wolfram Pirchner: 

  • Seit über 30 Jahren ist er Kommunikator – als Moderator, Vortragender, Buchautor. Wolfram Pirchner bringt jahrzehntelange Erfahrung darin mit, komplexe Themen und Sachverhalte zu „übersetzen“, so darzustellen, dass man sie verstehen kann. 
  • Daher will er ein Übersetzer sein, Anliegen, Fragen und Sorgen nach Brüssel und Straßburg tragen, und die europäische Politik verständlich, greifbar und spürbar machen. 
  • Er ist überzeugt: Wenn wir Europa für uns selbst nicht verständlich machen, dann verlieren wir das Interesse an Europa und wenden uns ab von Europa. Denn wer nicht INFORMIERT ist und wird, ist irgendwann auch nicht mehr INTERESSIERT. 
  • Pirchner ist sich sicher: Wenn wir mehr über Europa wissen, über dieses sensationelle Friedensprojekt, dann tun wir uns auch leichter, uns wieder für dieses Europa zu begeistern. 

Wolfram Pirchners Ziele im Europaparlament: 

  • Lebensqualität im Alter: Die Generation „60+“ wird immer größer und 2030 25 % der Bevölkerung ausmachen. Daher ist es sinnvoll und gescheit, sich europaweit mit den Themen und Bedürfnissen dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe zu befassen. Für eine wachsende Lebensqualität im Alter, sei es im Job, in der Pension oder in der Gesundheit. 
  • Echte Chancen gegen Krebs: Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Europa, und auch bei uns ist praktisch jede Familie von einem Krebs-Fall betroffen. Pirchner will, dass wir mindestens doppelt so viel Geld in Forschung investieren, damit in 20 Jahren niemand mehr an Krebs sterben muss! 
  • Kommunikation: Damit Europa wieder spürbar für die Bevölkerung wird, braucht es Politiker, die die europäischen Themen verständlich erklären. Wolfram Pirchner wird daher der Übersetzer der EU in Österreich sein. 

Mag. Wolfram Pirchner, 1958 in Innsbruck geboren, war jahrzehntelang ein ORF-Aushängeschild. Besonders bekannt wurde er als Moderator der beliebten Nachmittagssendungen „Willkommen Österreich“ „Heute in Österreich“, und der Nachfolgesendung „heute Leben“. Er wurde zweimal als „Beliebtester Moderator“ mit dem TV-Publikumspreis „Romy“ geehrt“ und schrieb mehrere Bestseller, die aktive Lebensberatung geben. Er ist Vater zweier Kinder (Felix, 26) und Sophie (15) und lebt in Bruck/Leitha. 

LGF Mag. Franz Ebner, Mag. Wolfram Pirchner und LH a.D. Dr. Josef Pühringer (OÖ Seniorenbund).