Nationalratswahl: Die Senioren entscheiden die Wahl

Die Seniorinnen und Senioren sind eine wachsende Wählergruppe, deren Interessen Berücksichtigung finden müssen.

369.500 Seniorinnen und Senioren sind alleine in Oberösterreich bei der kommenden Nationalratswahl am 29. September wahlberechtigt (gesamt ca. 1,1 Mio. Wahlberechtigte). Darüber hinaus ist die Wahlbeteiligung bei der Generation 60+ traditionell hoch. „Damit sind die Seniorinnen und Senioren wahlentscheidend. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass jene Themen, die die Generation 60+ betreffen, in der politischen Arbeit nach der Wahl Niederschlag finden“, unterstreicht Seniorenbund Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner anlässlich der Nationalratswahl am Sonntag in einer Woche.  
„Die neue Volkspartei unter Sebastian Kurz ist der Garant dafür, dass die Anliegen der älteren Menschen nicht zu kurz kommen“, so Ebner. Dies haben unter anderem die Valorisierung des Pflegegeldes, die Erhöhung der Mindestpension bei vielen Arbeitsjahren, die Pensionserhöhung für 2020, die Entlastung im Zuge der Steuerreform sowie die Präsentation eines Pflegekonzepts gezeigt.

 

Die zentralen Forderungen des OÖ Seniorenbunds an die nächste Bundesregierung 

Erstellung und Umsetzung eines umfassenden Pflegekonzepts:

  • Imagekampagne und Ausbildungsoffensive für ausreichend qualifiziertes Personal
  • Verpflichtende Zertifizierung von Pflege-Agenturen (24-H-Pflege)
  • Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige 
  • Pflegegeld: Stärkere Berücksichtigung der Demenz, Bonus für die Pflege zu Hause
  • Automatische Pensionsversicherung für alle pflegenden Angehörigen ab Stufe 1
  • Ausbau der Hospiz- und Palliativ-Angebote
  • Einführung einer Pflegeversicherung zur Sicherstellung der Finanzierung

Erhaltung der hohen Qualität im Gesundheitswesen: 

  • Absicherung der medizinischen Nahversorgung bei den Menschen vor Ort (Hausärzte-System)
  • Verstärkter Fokus auf das Thema Prävention 

Verhinderung von Altersarmut – Wertgesicherte Pensionen: 

  • Sicherstellung fairer Pensionserhöhungen – Inflationsabgeltung für alle, für Bezieher niedriger Einkommen deutlich mehr
  • Rasche Angleichung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter
  • Wegfall der Pensionsversicherungsbeiträge, wenn jemand in Alterspension noch arbeitet
  • Besonderes Augenmerk auf den Arbeitsmarkt für die Generation 50+ 

Sicherung der Nahversorgung, v.a. in ländlichen Gebieten: 

  • Neben Ärzten v.a. Nahversorger/Geschäfte, Apotheken, Banken, usw.
  • Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Etablierung neuer Mobilitätskonzepte

Zentrale Rolle für das Thema Sicherheit: 

  • Bekämpfung der Betrugs-, Einbruchs- und Cyberkriminalität
  • Kontrollierte Migrations- und faire Asylpolitik

 

Darüber hinaus fordert der OÖ Seniorenbund von der Europäischen Zentralbank ein Ende der Nullzins-Politik. „Die Enteignung der Sparer, von der viele Senioren betroffen sind, muss ein Ende haben. Hier muss sich Österreich in Europa stark machen“, so Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer.
Auch die Mitsprache und Mitgestaltung der Älteren in der Politik ist dem OÖ Seniorenbund ein wichtiges Anliegen. „Vor allem dort, wo Politik für Senioren gemacht wird, ist es wichtig, dass diese auch eine Stimme haben“, betont Pühringer. Bisher haben General Karl Mahrer und Prof. Rudolf Taschner die Interessen der älteren Generation im Nationalrat vertreten und das solle auch weiterhin so bleiben.
Der OÖ Seniorenbund unterstützt die „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ mit 5 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich auf der Wahlkreisliste oder auf der Landesliste bewerben. „Ich bin froh, dass wir mit den Kandidaten des OÖ Seniorenbundes auch ein starkes Zeichen für die Generation 60+ setzen können“, so Pühringer.

 

Die Kandidaten des OÖ Seniorenbundes: 

  • Franz Ebner (40), Landesgeschäftsführer OÖ Seniorenbund aus St. Marien – Platz 11 auf der Landesliste
  • Felix Messner (71), Landesbildungsreferent/ehem. WIFI-Direktor aus Lichtenberg – Platz 19 auf der Landesliste
  • Ursula Voglsam (66), SB Bezirksobfrau aus Steyr – Platz 26 auf der Landesliste
  • Pauline Büchl (65), SB Obfrau aus St. Martin im Innkreis – Platz 62 auf der Landesliste sowie Platz 12 auf der Wahlkreisliste Innviertel
  • Gerhard Niel (73), Bildungssoziologe aus Altenberg – Platz 13 auf der Wahlkreisliste Linz und Umgebung