OÖ Seniorenbund unterstützt Angelika Winzig

Senioreninteressen müssen auf allen politischen Ebenen vertreten werden – was die Seniorinnen und Senioren von der Europäischen Union erwarten.

Wir haben mit Angelika Winzig die beste Spitzenkandidatin, die sich Oberösterreich wünschen kann. Durch ihre bisherige Tätigkeit, insbesondere in ihrem Heimatbezirk Vöcklabruck, wissen wir, dass sie mit dem Seniorenbund immer bestens zusammengearbeitet hat und die Anliegen der Seniorinnen und Senioren sehr gut kennt. Im OÖVP-Landesparteivorstand wurde beschlossen, dass Angelika Winzig die oö. Spitzenkandidatin für die Europawahl ist und dafür auf breite Unterstützung bauen kann. Der OÖ Seniorenbund will, dass Oberösterreich weiterhin mit einer starken Stimme in Brüssel vertreten ist. Daher wurde und wird auch in den Medien des OÖ Seniorenbundes, etwa in den vergangenen Ausgaben des Mitgliedermagazins, sowie bei Seniorenbund-Veranstaltungen intensiv für Angelika Winzig geworben. 

 

Forderungen des OÖ Seniorenbundes an die Europäische Union 

  • Friedensprojekt Europa erhalten: Europa ist das größte Friedensprojekt unseres Kontinents. Es waren die Seniorinnen und Senioren, die dieses Projekt aufgebaut haben. Deshalb muss das große Friedensprojekt des gemeinsamen Europa fortgesetzt werden, antieuropäischen und nationalistischen Tendenzen muss Einhalt geboten werden. Es gibt keinen Kontinent der Welt, der mehr Lebensqualität und sozialen Wohlstand sichert als Europa. An dieser Wohlstandsentwicklung muss die ältere Generation fair beteiligt werden. 
  • Verständliche, transparente Entscheidungen auf EU-Ebene: Entscheidungen auf EU-Ebene müssen für die Bürgerinnen und Bürger verständlich und transparent sein. Regulierungen und Vorschriften müssen auf Herz und Nieren geprüft und verständlich kommuniziert werden. Gleichzeitig müssen die Vorteile und der Mehrwert der Europäischen Union sowohl für die Mitgliedsstaaten, als auch für jeden einzelnen Bürger besser dargestellt und kommuniziert werden. 
  • Soziale Dimension der EU stärken: Die soziale Dimension der EU muss gestärkt und das Recht auf soziale Absicherung verankert werden. Es soll Mindeststandards bei Pensionen, Krankenversicherung und Gesundheitsversorgung, Pflege und Arbeitslosigkeit geben. Die EU soll hier einen Rahmen vorgeben, die Ausgestaltung aber den Mitgliedsstaaten obliegen.
  • Sicherheit als zentrales Thema: Das Thema Sicherheit muss auch künftig eine zentrale Rolle einnehmen. Zum einen geht es hier um eine kontrollierte Migration, faire Asylpolitik und Terrorismus-Bekämpfung, zum anderen vor allem auch um eine bessere grenzübergreifende Zusammenarbeit der Polizei in Sachen Verbrechensbekämpfung (z.B. Einbruchsbanden, Cyberkriminalität). 
  • Mehr Bewusstsein für Seniorenthemen: Das Bewusstsein für Seniorenthemen auf EU-Ebene muss verbessert werden und es müssen jene Bereiche identifiziert werden, wo Senioren andere/besondere Bedürfnisse haben und auf diese dann in weiterer Folge auch eingegangen werden (z.B. Mobilität, Digitalisierung, Nahversorgung). 
  • Fokus auf aktive Gesundheitsvorsorge: In Anbetracht der demografischen Entwicklung muss ein Fokus auf der aktiven Gesundheitsvorsorge für Körper und Geist liegen, um gesundheitliche Probleme und Pflegebedürftigkeit soweit als möglich hinauszuzögern. So kann die Lebensqualität für jeden einzelnen länger erhalten bleiben und die Gesundheits- und Pflegesysteme können entlastet werden. 
  • Paradigmenwechsel im Blick auf Senioren: Mit Blick auf die älteren Menschen braucht es einen Paradigmenwechsel: Anstatt immer nur von den Lasten (Pflege, Pensionen, Sozialleistungen) zu sprechen, sollten die Leistungen der Senioren für die Gesellschaft in den Fokus gerückt werden. Im Vordergrund sollen die Chancen und Potenziale, die die Generation 60+ in sich birgt, der große Beitrag, den sie für die Gesellschaft leistet sowie eine neue Kultur des Alterns stehen. 
  • Schaffung eines altersgerechten Arbeitsumfeldes: Da die demografische Entwicklung auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat, ist es notwendig, ältere Beschäftigte durch ein altersgerechtes Arbeitsumfeld, neue/flexible Arbeitsmodelle sowie entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gezielt zu fördern und im Arbeitsprozess zu halten. Auch hier muss ein Paradigmenwechsel stattfinden und das Wissen und die Erfahrungen der älteren Arbeitnehmer müssen als wichtiges Potenzial für die Unternehmen/Wirtschaft erkannt werden. 
  • Mobilitäts- und Weiterbildungsprogramme für die Generation 60+: Viele Senioren möchten nach dem Berufsleben noch etwas Sinnstiftendes tun, neue Erfahrungen sammeln oder auch noch etwas neues Lernen. Europaweite Mobilitätsprogramme speziell für Senioren im Sinne von Senior Experts, Erasmus for Seniors oder auch Senior Au-pairs sind daher wünschenswert und sollen gefördert werden. Ebenso Initiativen, die älteren Menschen die Möglichkeit zur Bildung bzw. Weiterbildung geben. 
  • Miteinander der Generationen fördern: Das Miteinander der Generationen soll gefördert und Generationengerechtigkeit geschaffen werden. Neue Regelungen sollen auf die Tauglichkeit für alle Generationen überprüft werden und künftige Generationen sollen nicht durch Schuldenrucksäcke belastet werden (Konsequenzen für Defizit-Sünder). 

 

Angelika Winzig: Einsatz für die Interessen der Seniorinnen und Senioren auf europäischer Ebene 

„Die EU ist das größte Friedenswerk für unseren Kontinent. Es waren unsere Seniorinnen und Senioren, die dieses Werk aufgebaut und gestaltet haben. Umso mehr steht die europäische Politik in der Verantwortung, die Sicherheit und Lebensqualität der älteren Generation zu gewährleisten“, betont die OÖVP-Spitzenkandidatin für die Europawahl Dr. Angelika Winzig. 

  • Demografische Herausforderungen im Blick haben: Die europäische Bevölkerung wird langfristig älter und kleiner. Ziel muss sein, dass Europa aber weiterhin zu den innovativsten und lebenswertesten Regionen der Welt gehört. Daher soll im EU-Strukturfonds ein Schwerpunkt auf die Herausforderungen des demografischen Wandels gesetzt werden, um schnell alternde Regionen und ältere Menschen besser unterstützen zu können. Gerade die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bietet Reserven, die noch stärker für mehr soziale und demografische Sicherheit genützt werden sollten. 
  • Soziale Sicherheit in der EU stärken: Das österreichische Sozial- und Gesundheitssystem gehört zu den besten der Welt. Gleichzeitig sind wir in Europa gefordert, gemeinsame europäische Antworten auf Herausforderungen wie den demografischen Wandel zu finden. Ziel ist es, dass wir in Europa trotz einer langfristig kleiner und älter werdenden Bevölkerung weiterhin zu den innovativsten und lebenswertesten Regionen der Welt gehören. Die EU verfügt über eine Reihe an Möglichkeiten, wie die demografischen Herausforderungen bewältigt werden können. 
  • Sicherheit als zentrales Thema: In einer vernetzten, globalisierten Welt ist auch das organisierte Verbrechen immer besser vernetzt und arbeitet grenzüberschreitend – das ist auch in OÖ zu spüren und gerade die ältere Generation ist hier oft besonders betroffen, weil Senioren bevorzugte Opfer von Betrügern werden. Deshalb braucht es vollen Einsatz und eine grenzübergreifende Zusammenarbeit in diesen Bereichen: Bekämpfung der organisierten Kriminalität / Sicherung der Außengrenzen und Bekämpfung der illegalen Einwanderung / Bekämpfung jeder Form von Extremismus und Terrorismus 
  • Subsidiaritätsprinzip stärken: Die Traditionen und Eigenständigkeit der Mitgliedstaaten und ihrer Regionen müssen respektiert werden und erhalten bleiben. Die Europäische Union soll sich um die großen Fragen kümmern und den Mitgliedsstaaten, Ländern und Gemeinden mehr Freiheiten lassen. 

Der OÖ Seniorenbund unterstützt Angelika Winzig mit voller Kraft – v.l. Ebner, Winzig, Pühringer (Seniorenbund).