OÖSB Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer: „Hacklerregelung“ rasch lösen!

SPÖ und FPÖ haben in der Schlussphase des Wahlkampfs im Parlament beschlossen, dass man nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Pension gehen kann, auch wenn man das gesetzliche Pensionsantrittsalter von 65 Jahren noch nicht erreicht hat. Nun hat Bundeskanzler Sebastian Kurz eine Reparatur dieser Regelung angekündigt.

 

„Der OÖ Seniorenbund begrüßt diese Ankündigung des Bundeskanzlers, denn diese Regelung läuft dem Ziel, das faktische an das gesetzliche Pensionsantrittsalter heranzuführen zuwider und ist jenen gegenüber unfair, die in den vergangenen Jahren mit Abschlägen in Pension gegangen sind“, betont Seniorenbund Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer. Dem Seniorenbund sind von vielen, die in den letzten Jahren mit Abschlägen in Pension gegangen sind, Beschwerden zugegangen. Wichtig sei nun, dass rasch entschieden wird, wie diese Regelung aus Wahlkampfzeiten repariert wird, denn die Betroffenen müssen Klarheit haben, wie es hier weitergeht – wie immer die zukünftige Regelung dann aussehen mag.

„Um unser Pensionssystem abzusichern, ist es unabdingbar, dass das faktische rasch an das gesetzliche Pensionsantrittsalter herangeführt wird“, erklärt Pühringer. „Darüber hinaus fordern wir die Sicherstellung ordentlicher Pensionsanpassungen auch in den kommenden Jahren, die den Teuerungen des täglichen Lebens auch Rechnung tragen. Das ist für uns wesentlich entscheidender, als Aktionen, die das Pensionsalter für einzelne Jahrgänge herabsetzen“, so Pühringer abschließend.

Foto: OÖ Seniorenbund